NEBENKOSTEN - was fällt wirklich an?
- Ellen
- 29. Apr.
- 1 Min. Lesezeit

Der Kauf einer Immobilie ist oft eine große finanzielle Entscheidung, die über den reinen Kaufpreis hinausgeht. Neben dem Kaufpreis fallen verschiedene Nebenkosten an, die Käufer unbedingt berücksichtigen sollten. Folgend die wichtigsten Nebenkosten des Immobilienkaufs im Überblick:
3,5 % - 6,5 % GRUNDERWERBSTEUER
Die Grunderwerbsteuer ist eine der größten Nebenkosten und variiert je nach Bundesland. Sie wird beim Erwerb der Immobilie fällig.
3 % - 7 % MAKLERGEBÜHREN
Wenn ein Makler involviert ist, können diese Provisionen, abhängig von der Region und den Vereinbarungen entstehen. Diese Kosten werden häufig vom Käufer getragen.
1 % - 1,5 % NOTARKOSTEN
Der Notar ist für die Beurkundung des Kaufvertrags zuständig. Diese Kosten umfassen in der Regel auch die Eintragung ins Grundbuch.
Beispiel:
Immobilie (Hamburg) 500.000 €
- Grunderwerbsteuer (5,5%) 27.500 €
- Notarkosten (1,5%) 7.500 €
- Maklergebühren (3,125%) 15.625 €
Gesamtkosten 550.625 €
WEITERE MÖGLICHE NEBENKOSTEN
FINANZIERUNGSKOSTEN
Sollten Sie eine Finanzierung in Anspruch nehmen, können zusätzliche Kosten wie Bearbeitungsgebühren oder Schätzgebühren für die Immobilie anfallen. Diese variieren je nach Bank und Kreditinstitut.
RENOVIERUNGS- & MODERNISIERUNGSKOSTEN
Je nach Zustand der Immobilie ist es ratsam, ein Budget für mögliche Renovierungen oder Modernisierungen einzuplanen, insbesondere bei älteren Immobilien. Diese Kosten
können stark variieren.
Die Nebenkosten beim Immobilienkauf können erheblich sein und sollten in Ihre Finanzierungsplanung einfließen. Eine gründliche Kalkulation hilft Ihnen, böse Überraschungen zu vermeiden und sorgt für eine reibungslose Kaufabwicklung. Informieren Sie sich frühzeitig über alle anfallenden Kosten, um gut vorbereitet in den Kaufprozess zu starten.
Kommentare